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Hs. 2, 69b
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VON DEM LEWEN, DEM OCHSEN,DEM ESEL VND DEM SWEIN.
Ejn lewe, eyn Stier, ein esel, ein SweinDye gelobten recht guete gesellen zue seinVnd solten mit ein ander teylenWaz sie beiagten uff ein heyl.
Dez kwam ein hirs her gerant,
Den gefingen sie zue hantVnd wolten teylen vil geleich.
Der lewe sprach: vernempt mich!
Daz erst teil von recht ist mein,
Vmb daz ich euwer herre sol sein.
Daz ander sal mir nyeman nemen,
Seit mir mein krafft hat gegeben.
Daz dritt mir nyemant versagt,
Wan ich die meynst arbeit han gehabt.Daz vierde sölt ir ligen lan,
Wölt ir mein freuntschafft han.
Sye swiegen alle stilleVnd ließen ym seinen wille,
Wan der lewe waz so freysam,
Wo er zue andern tyeren kwam,
So zur reiß er sye mit gewalt.
Hernach begonde er werden alt.
Da entweich ym sein krafftVnd wart an dem leibe kräng.
Da daz er fuere daz wylde sweyn,
Ver hiewe jn mit den zenen sein,
Vnd darzue der starcke styerDurch stach mit den hörner schier,