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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Die freiide dem reichen nit kan werden,Sie keiiffen sie dann hie auff erdenVmb die armen menscheit,

Den die hiemel freiide ist bereit.

5 Daz sol man hören also, wie.

Da got selbe auff erden gie,

Da kwam er jn ein stat gangen,

Da wart er schöne enpfangen,

Vnd kam ein vil groß schareio Zue yin gegangen dar.

Sie weren arme oder reich,

Sie trungen für jn alle gelich.

Doch waren die reichen vil balde,

Sie trungen vor jn mit gewalt.

Hs. 2,66 Sie sprachen: lieber lierre vnd got,Verleihe vns ere vnd guet,

Vnsern weihen vnd vnsern kynden,

Daz jn nymmer möge zurrynnen.

Vnser herre daz guetlich det.

20 Da mit gyengen sie hin weck.

Die armen schrien alle gleich:

Herre, mach vns auch reich!

Er sprach: daz guet han ich hin geben:Habent euch daz ewig leben,

25 Da freüde an ende ist,

So wirt euch guet in kurzer frist.

Da die reichen daz vernamen,

Vil schiere sie hin wieder kwamenVnd sprachen allesampt gleich:

30 Herre, gib vns auch daz hiemelreich!

Er sprach: ich han ez den armen gegeben,Den wil ichs nit wieder nemen.

Aber ich sage euch für wäre,

Wie ir mügt kommen dar.

35 Seit ich euch uff der erden

Guetes genueg han gegeben,

So teilt dem armen mit euwer guetVnd merckent, waz ir jn tuet,