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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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487
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Hs. 2,122 d

VON DEN RUSSIN LEUTEN.

Es geschach bey alten zeytenAn einer relißein leitenJn einem liiilczem lande5 Auf einem strohern sande,

Da saß ein kvnick eysnein,

Der slug pfennig lyderein,

Genhalb win wiirczick meilVnd was an der selben weilio Funff tag dirhalb brag.

Mit vier knechten langenWaß er an dem himel gehangenVil hog in den lvifften.

Jn des meres greüfften15 Steig man mit lyderein

Leyttern dar eyneVnd waß mit fladen gezewntYnd mit wursten bedeckVnd mit wecken besteck.

20 Jn dem selben lande

Waz eyn eßel vnd eyn kunick,

Eyn bock was eyn bischoff.

Wol zwey vnd sibiczick iarJn eynem vinster walde gar25 Hoch in eynem gründe tieff,

Dar in sie lanck slieff,

Das sie mit allen synnenKein kint konden gewynnen.

1. Vgl. des Wachtelmäre hs. 2, 80° und in Maßmanns denkmälem 1, 106.14. ? grüften. Vgl. hs. 2, 118°, 21. ynd zu tilgen?