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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 2, 32^

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Hs. 2, 33

Je der ander an beliabe,

Daz jn die frcelich liayine trage.

Da sprach ein nvnne also frünime:Daz stillen wir alle gern tuen.

So sament euch zue eynem schock,Jede nvnne jn einem rock,

So byn ich auch wol da bey,

Vnd sehet, weihe die werdest sei.

Den turney muesten sye geloben.

Der wart uff mittentag geschoben.

Der sölt haymlich zergan,

So daz clonster zue würde getanVnd yede nvnne nach ir macht.

Wie stille sich dez hetten bedacht,Der Aptissynne ward gesait,

Dye nvnnen weren alle bereit.

Da ir die bötschafft kwam,

Zue hant sie den zagel namAuff seydenyn küssen so waichYnd von dem müshaus slaich.

Da daz nue daz kouent ersach,

Sie gyengen vast hynden nach.

Da sie von dem müshaus komen 'Ynd sie den tiirney vernamen,

Zue hant giengen sie alleMit einem grossen schalleHer abe uff einen schönen plan,

Der waz gar wünnecleich getan.

Fftir wäre ich daz sprechen wil,

Er hett freiiden also vil,

Sie giengen zuesamen mit reicher gyrVnd truegen vnder jn ein pannyreDa waz gemalet anEin hübscher nackenter man.

Der zagel wart da hin geseczt,

Da man den turney gelegt hett.

Sie stießen über jn einen fannen.

Die nvnnen würden jn an zannen