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Hs. 2, 112c VON DEM ZWECZLER EYN GUT MER.
Seyt man von wunder sagen sol,
So bezeug ich von herczen wol,
Mit der worheit sprech ich das,
Hs. 2,112'i Ein knab zu einer dirne sas.
Er bub gar hofflichen an,
Das manger thut, der es kan.
Er begond der myn begern.
Des wolt sie in nit gewern.io Was er bat, das was verlorn.
Sie sprach: es thüt mir zorn.
Deiner bet erlaß mich!
Traut gesell, des bit ich dich.
Es fugt sich, das ir vatter stolcz15 Mit den ochssen für gen holcz
Vnd ir mueter gein marck ging.
Nu merckt, wie ers an vienck!
Der knab deß selben inne wart.
Er hub sich bald an die fart.
20 Er kam snellichen dar.
Des wart die jungfraw gewar.
Er sprach: liep, loß mich hin ein!
Dein diner wil ich vmmer sein.
Sie sprach: das thun ich gern,
25 Ich wil aber enpern
Deiner bet gegen mir.
Daß sag ich endlichen dir.
Er sprach: lieb, daß sol sein.
Du bist hübsch vnd fein,
1. Eine andre faßung dieser erzählung s. hs. 58, 38. Vgl. fastnacLt-spiele s. 1460. *
ERZÄHLUNGEN. 26