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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Da sin nymant enkante.

In der stat liez er sich nyderUnd meinte heim körnen nicht wider.

Zfl liiise saste er sich also,

Er und sin dode frauwe daVnd ein knecht, der im gezam.

Uz dem schrine sin fraüwe er nam,

Da er sich zii ruwin sat.

Sin fraüwe er nam an der stat,

Bis sie dische, zti bette,

Also, da er an der stetteLebete mit ir, als ob sie lebite.

Ja doch sin hercze in sorgen strebeteUnd gedochte fromder gedencke gniig.

Daz eilende ime undir die aügen sliig,

Daz er nachtis also lag.

Er gedachte: Herre got, daz du den tagGelebtest ymmer uif dieser erden,

Daz die frauwe mochte lebindig werden,Frisch und gestillt bi ir wonen!

Darumb wolde er sich entonen.

Waz dii must lip und gut behaben,

Daz ich des ellendez mochte kommen abe,Düwe mir gnade, barmhercziger got!

Hilf mir gelegen diesen spot,

Den ich von der wernde han,

Daz ich komen möge dar von,

Sijt ich in daz eilende komen bin.

0 ihesus crist, nii fynt den sin,

Daz myn fraüwe lebindig werde!

Die gnade godes nach siner gerdeSantte yme eynen engel, ime er sprachWill dtt diner fratiwen diin gemachUnd haben wider lebendig dir,

So must rechte volgen mir.

Die dine jare, die du salt leben,

Zwenczig wirdestü diner frauwen gebenUnd sist desta elder zwenczig jar,