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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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ns. 6i,i25t Wer druwe giilde mit trüwen,

Des wolde icli nummer haben rüwen,

Obe dem selben leyt geschehe.

Vntrüwe gegen vntruwe ist ein sniehe,

5 Der frummes herze sulde haßen.

Wer böse ducke wil faßen

In sin liercze, daz ist falsche vnart.

Was man dan heldet wirdig zart.

Die arbeit wirt zii leste verlorn.

10 Wer in nnard ist geborn,

Der let seiner falschen ducke nicht.

Was fromlicheit gein dem geschieht,

Der heldet sin fyende uffUnd let truwen uf schänden huff15 Ynd Yirlust kost und arbeit.

Eyne böse art die füget leyt.

Wan uuart von rechte nyt arten sol.

Unard geyn ard geard nummer wol,

Wan falscher syn hot böse diieke.

20 Wer zti bosheit hat gelücke,

Der sal sich gudez nicht versehen.

Nti heben ich an myn wort ielien,

Hie für eyns rnales ein erber manSaz in eyner stat, die ich nicht kan25 Mit namen wol genennen hie.

Hs. 61 ,126 Der selbe man der hatte dieAller schönste jungfrauwe,

Wol gestalt in lustber schauwe

1. Vgl. Herrigs arclivv 11, 453. ? Swer. ? mit untriwe. 4. ? gegentriwe.