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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 58, 221 . 62,77b. yoNN DER WOLFFSGRUBENN.

Nun sweygt, so will iclis heben annEin kurte weyll vonn Einin Edlmon,

Wie jnn sein Weyb wolt effen vnd torn,

5 Als Jr her nach wolt werdt horn.

Auff Einer fasten Er do sas.

Ein frau sich heimlich des vennas,

Das sie einm pfaffen zu jr zilt.

Denn wolt sy leylien jrn Schildt,

10 Damytt mon mytt Solchen Speni Stycht,

Darvonn mon Selten Sprycht: awe.

Wann mon des nachs plyeß die horner,

So Solt er herauf! Schleychen durch das körnVnd solt do hinden glopffen ann,

15 So hett Sy do gelegt der man.

Der man der wardt des heimlychen jnen,

Daz Sy Eins Solchen wolt beginen.

Er nam mytt Jm do alle sein knecht.

Er hieß haben Ein Styls geprecht20 Vnd ging auß für die.eussern thtir.

Hs. 58,23 Do der pfaffe solt komenn ffür,

1. Vgl. fastnachtspiele s. 1124. 1183. 1195. 1332. 1457. Hs. 58, 22bist 'von einer hand des 16ten jh. ergänzt, darauf sind 5 blätter ausgeschnit-ten. Das gedieht steht auch in hs. 62, 77. Die meist guten abweichungendarin führe ich mit der bezeichnung B au. B Nun volgtt hernach ain Spruchder sagtt von ainem Edelman der hett ain frawonu die bultt ain pfaffenn. Vnddie fand er in ainer wolffgrubenn. 2. B ich. 5. B wol werden. 6. B vesteer da. 7. B Die. 9. B Dem. 10. B Darein man. 11. B o we spricht.12. B zu nachtes. B hornn. 15. B sich dann gelegtt ir. 16. B. dz haimlich.18. B da all. 19. B Vnd hieß sy haben ain still. 20. B hindern. 21. Hierbeginnt in der hs. 58 die alte hand wieder.