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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Vnd die frauwe mynniglichVmb den pfaffen truriglich.

Mit Jamerigem liertzenLitten sie beide grossen smertzen5 Gar heymlich vnd auch verdacht.

Der vischer sine rtisen machtYnd schürte auch die brende.

Der pfaff wand sin liendeVnd begund sich heimlich klagen,io Zuo hand begund es tagen

Hs. 60,78 b Vnd ward liecht, das man gesach.

Der vischer zuo Im selber sprach:Es ist zyt, Ich wil besehen,

Ob ein wunder sy geschehen15 Vnd ein vnbilde ergangen.

Han ich hie visch gefangenOb dem herde In der rusen groß?Des erschrack der pfaffe bloßVnd wonde den lip verlorn han.

20 Der vischer vff die büne kam,

Vnd da er die rasen ane sach,Widder sich selber er da sprach:Diß ist der rechte sahnen strich.

So grossen sahnen sicherlich25 Han Ich gefangen selten ye.

Ich wene, das kein salme nyeWurde so glich einem pfaffen.

Gar rüsig vnd vngeschaffen

1. B Dye. 2. B tiigentlicli. 3. B Haymliclien an irem herczen.4. B Sye liedcn beyde großen smerezen. 5. B Heymlich vnd wo] bedacht.6. B sein. 7. B Wan er schürt die prcnde. 8. B So want der phaffe sein.9. sich fehlt B. 10. B Schier da ez begonde tagen. 11. B Vnd liechtwart daz. 12. B fyscher wieder sich selber. 13. B Ez were zeit ich solt.

14. B werc. 16. B ich fysch, 17. B Ob lierden jn rawsen. 19. B want.

20. B I)a der fyschcr anff die scheiter kwam. 21. B Vnd die. 22. B Vndden phaffen dar jnnen er sprach. 23. B Daz ist der recht salmestrich.

24. B V IT mein treuwe daz dnncket mich. 25. B Doch gesach ich nye salmen.26. B So rueßig allenthalben. 27. B Vnd also gleich eyncm pfaffen.

28. B Rueßig vnd vngeschaffen.