Daz redett sy mit listenn,
Sy mailitt, ob sy die sclireiber nochIn der gruben möcht fristen,
Ja fristen.
Die Schreiber warenn ertruncken schon.
Daz freulin sich ain lists besan,
Wie sy die precht von hynnen,
Ee daz widrumb h|im kem ir man,
Daz er deß nit wurd Innen,
Ja Innen.
Die maid west es wol in dem hauß,
Die Schreiber halffs ir ziehen herauß,
Sy legetts in ain egkenn,
Biß es ward auff ain andern tag,
Mit stro thett sis zudeckenn, ^
Zudeckenn.
Die fraw hett bald ain list erdachtt. **■Do es war an der andern nachtGar haimleich vnd gar stille,
Sy hett pstellt ain einuältigen knecht,Thett im darumb sein willenn,
Sein willenn.
Ain Schreiber hetts glaindt hindert tyrVnd sprach: zwen guldin gib ich dir,Wann du in tregst von hynnen,
Vnd würffst in in die thunaw hinab,
Daz es niemantz wiirdt Innen,
Ja Innen.
Der knecht dacht: es ist ain gutter Ion.
Vnd sprach: fraw, ia, ich will es tliun.Vnd nam den Schreiber mit eyleVnd trug in in die Thunaw hinSo gar in kurtzer weyle,
Ja weyle.
Er maintt, er hett verdientt sein Ion.
Ein andern Schreiber hetts da heer than.Sy sprach: wie haust in genomen?
Ich main, er sey enttlauffenn dir.