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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Es thunds nun drum die besen gaist,

Gleich als ob keiner in dir nit wer,

Vmb daz, daz man dich nit beschwer.

Ich hoff doch ye, sy müessen auß.

5 In dem warens bey dem gottßhauß

Vnd waz der pfaff vil ee dar komen,

Ilett sich des bschwerens angenomen.

Sy namen den herab vom wagenVnd tlietten in ind kirchenn tragen.

10 Der pfaff woltt in beschweren do.

Der paur der schray lautt: morclio!

Der pfaff der sprach: ich thu im wee.

Ich muß ain mefi vor lesenn ee

Vnd vleissigklich sein darin gedenckenn,

15 Daz ich in nit thuee am leip bekrenckenn.

Da nun die meß geschehenn waz,

Da nam der pfaff her ain rachuaß

Mit glutt vnd gieng im vmb den kopff /

Vnd präntt im ab den vordem schopff.

20 Ain schaff mit weichprunn er auff in schwenckt

Vnd lieft in schier im trog ertrenckt.

Der in dem trog schray: last mich lebenn!

Vnd sey euch allen gar vergeben!

Daz ich nun nymmer bin behafft,

25 Vnd waz ich hab geredt vnd klafft,

Daz tliue mir yederman vergeben.

Er must wol singen, wolt er leben,

Ain liedlin nach des pfaffen geer,

Vnd daz der peiirin geuallenn wer.

30 Er dacht: es nympt suust nymmer end.

Sy liessenn in vom trog behend.

Er danckt in ser der gutten sach.

Der pfaff sich w'ol am pauren rach,

Daz er in ziehenn fand die schnür.

35 Mit seinem weib der paur heim für

Vnd dorfft irs nymmer hebenn auff;

Vnd hett er ain ergriffenn drauff,

So hett er nit diirffenn sprechen;