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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Vncl mich dar zu so recht wol pertt,

Daz ich gar nach gestorben bin,

Vnd hatt mein zopff mit im da hin.

Der alten gab sy iren Ion.

5 Ins hauß tliefct sy verstolen gan.

Darnach ir man gar pald auff stond.

Sie sprach: mein man, ist dir nit kundt,

Waz du begiengst die gantze nacht?

Wer hatt dich nun von synnen pracht?io Er sclnvig vnd hett in seinem will

Vnd lud ir fraind all in ainer still.

Vnd da ir fraind all zamen kamen,

Die klag da von der schnür vernamen,

Vnd wie sy ainem hett geziltt.

15 Sy sprach: der teüfel auß dir hiltt,

Als du hast than die gantze nacht.

Er schlug deiveßel voller machtVnd sprach, es wer ain dieb im hauß.Darnach da giengs an mir auch auß.

20 Er schlug mich auch in grymem zornn.

Er hett sein synn vnd wtitz verlorennVölligklich wol fünff gantze iar.

Er sprach: schweig still! ich liab dein har.Vnd ee ers pracht für sy hin ein,

25 Sy sprach: mein man wirt aber sein

Beliafft vnd wirt mich wollen schlagen.Drumb helfft mir in pinden vnd pald fachen,Daz man im tliue beschwerung kundt,

Ob er vom teüfel wurd gesund.

30 Er kam ind stuben vber lautt

Vnd hett den zopff selb nit geschawttVnd thett den zopff da fürher raichenVnd sprach: habtt euch daz worttzaichen,Daz ir erkenntt meiner hurn dick!

35 Von irin flachs hab ich ain wick.

Er zoch in für, sprach: secht in da!

Do was der zopff vor altter graw.

Sy sprach: daz schafft des teüffels krafft,