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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
Entstehung
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306
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Hs. 42, 214

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Hs. 42, 214b20

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5. ? sat.

AIN ANDER SPRUCH.

Wencl Ir lioren manige sacli,

Wy aim Studenten geschachZtie Prag In der werden stat?

Da ward er an fröden stat.

Er ging aiif der stras an zwei*,

Ein schone fraw ging gen Im her.

Er sprach: fraw vnnverzigen,

Seit Ich heynach pey eiich ligen,

Ich wolt eiich trewten also schanVnd woltz eiich zti acht malen than.Dar er hört dye piirgerin,

Der was wol mit sotter mynn.

Sy lief dye red wol vernümen.

Atif dye nacht liies sy In kumen,

Zue der thyr hieß sy Inn staun,

So wolt sy In hin ein lann.

Des nam der Student eben war.

Aiiff dy nacht so kam er dar.

Er clopfet tugntlichen an.

Das er hört der fraiien mann,

Dy fraw was gar Süß entschlafen;Der mann pegüiult herab laüffen.

Der mann hat wol veruomen dy mär,Er thet, als oh er dy fraw wer,

Vnd sprach: pistii da?

Der Student sprach: ja.

So tliiit leyß vnd gemach,

Das mein man nit Erbach!

12. ? Das. 20. ? tougenliclien.