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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Ez wirt ein groß michel schalMorgen fruewe jn dem tvem.

Da gewynnestu den besten ruemVon den pharreleüten5 (Laß ez dir recht beteftten!),

Wan mein gevattern liyldegunt manDie samenung ym clönster jn zue apt erkorn han,Der wil morgen sein ampt began.

Da bei saltu mit züchten stan.

10 So wil ynser gevater swachmuet

Dye vil trw vnd die vil guetIren wirt begraben da,

Vnd were ez ioch noch anderswo,

Dannoch sölt sie kummen dar.

15 Nue nym meiner rede war!

Herbrant ir wirt lag nechten tot.

Gestee ir bei jn ir notVnd gee morgen hin zue dem tvem!

Da gewynnestu sulchen ruemHs. 2, 25 »> In dein kleydern also klar,

Daz nyemant kumpt dar,

Der alz kostbar claider trage.

Der gib ich dir genueg alle tage.

Du salt auch her zue gahen25 Vnd die kleyder enpfahen,

Vnd ruoch nit, waz die leiit iehen,

Wan sie alle wol sehenDie kleider so wol getan,

Beyde frauwen vnd man.

30 Er sprach: gern, ich volge dir.

Sie sprach: wilt du sye, so gee her zue-mir!

Laz mich dez nit vergeßen,

Du laßt dir die kleyder meßen!

Gern, sprach der betrogen man.

35 Guoten willen soltu han.

Sye maß ym von dem haupt zue talVnd nach dem leib über ale.

Er sprach: ez wirt guet also lanck.