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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 2, 241

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6, Test

Er hat mich dir gegeben.

Mit einander sullen wir lebenHyn biz an vnser ende.

Da bücket er sie gein ym zue der wendeVnder sich vil schyerEr sprach: nu stillen wirDye trewe also besteten.

Vil vngern wir ez teten,

Ob mein herre noch lebt.

Euwer treuw ir mir gebt,

Daz ir allezeit den willen meinVntertenig wollent sein.

Da mit waz der rede genueg,

Vnd richtet ir ein vngerischen pfluegVnd er tet dem weih nach seiner begier.

Daz ersach vil schyer

Der man auff der bare

Vnd er nam der sach eben wäre.

Er waz bloß vnd nacket,

Daz haupt er her für stracket

Vnd sprach zue seinem kneht dem baüweman

Gestern hettestu mich dez erlan

Vnd ich auch dir Stil eher sache.

"Wie wol der tot daz an mir macht,

Daz ich dir daz verhengen mueß,

Ich rüre wieder hant noch fueßVnd mueß nue tot wesen,

Wan ich nit lenger sal genesen.

Also hat daz ttirnme weipBetrogen ires mannes leip.

Dye dritten wil ich auch rügen,

Mag ez sich also gefügen,

Daz ich ez Volbringen kan.

Sye waz auch komen ab dem plan.

Radigünt hieß daz selbe weip.

Genomen hett sie auch den streit.

so. Darüber von alter hand nu. 29. ? fromme.