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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Herczer lieber man mein,

Sollestue sein genesen,

Gern were ich mit dir gewesen;

Nue bystu lavder tot.

Wye ich nue vollende die not,

So tue doch nach meinem willen

Ynd lige also stille

Oder man sagt überall

Ynd macht von dir ein großen schal,

Wie der teuffei mit gewaltIn dir sei manigvalt,

Vnd waiß doch, daz der pharrer _

Nicht leßt, er sage die mereOffenlichen vor den letiten.

Nue laß ez dir beteiiten!

Er waz selber bei deinem tot.

Waffen mir der großen not!

Er leßet ez nvmmer guet sein,

Wan du ym zue selegereide seczt schauff vnd sweyn.Er sprach: ez ist gelogen.

Sie sprach: sweig! du bist betrogen.

Der pherrer heißet mich nicht liegen,

Wan er mag ez wol bezaügen.

Ich klagen dich vor großer noet,

Wan du bist sicherlicken tot.

Daz du daz nit kaust verstau,

Da bystu gar betrogen an.

Rechtent an dem ab ent spatDa were du lebendig vnd tot,

Da w'az der pharrer beyVnd meynster heynricli der frey,

Gömpolt vnd Göbleyn,

Dyese zwen gevater dein,

Vnd der pkarreleüt ein teyl,

Lawpolt der lang, lüdelein der geyl,

Dye haben ez alle gesehen.

Wye dir nue sei geschehen,

So bystu doch gelegen dot.