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Er wart do pferer.
Nymant west, das er eyn lmmich wer,Wan gut vnd sein wißen.
Auch het er sich geflizzen,
5 Daß er dar an verrichtig waß,
Waß man sang oder laß.
Hs. 2,132 c Nu zwanck in die mynn dar zu,
Daß er spat vnd fruWarpp mit seinem synne10 Vmb die malerinne.
Ging sie zer kirchen oder zu Straßen,Er wolt sie nit erlaßen,
Sie nein sein red ver gut.
Nu het sie weyplichen muet.
15 Sie wert sich seins werben.
Sie gedacht gar verderbenAn trewen vnd an eren.
Dar an wolt er sich nit kernDer tvinme pfarer.
20 Des -wart der frawen swer.
Die red ich kurczen wil.
Er pot ir pfennig vil,
Die er ir wolt geben.
Nu gedacht sie ir eben,
25 Wie sie mit eren wurd
An die großen burd,
Die der pfarrer wolt ladenAuf ir ere vnd irn schaden.
Eins nachtes sie do lack30 Bey irem man vnd der rnynne pflack
Ynd er ir lieb mit lieb galt.
Do ward ir red manigfalt.
Sie kosten mit eynandernVnd retten ein vnd andern.
35 Do sprach die molerin guet
Auß getrewlichem mut:
Liber freunt vnd wirt meyn,
5. Walther von Rheinau 27 b : verrihte was sin zunge.