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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
Entstehung
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Hs. 2, 52d

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I

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Hs. 2, 53

Ich wil ein phert heißen bereyten.

Sie sprach: ich mag sein nit erbeiten.So laßt mich doch euwer phert sein.Sie sprach: daz mag nit gesein.

Ich mueß eyn an daz geferte,

Ez sei senffte oder herte,

Ez sney oder regen,

Daz mueß ich mich erwegen.

Er sprach: daz sei got gekleit,

Mein groß herczeleyt,

Daz ir bei mir nicht solt slauffen.

In dem slauff schrey er: waeffen!Noch sprach sie ein rede zue ym:Lieber freünt, nu vernym!

Sein bleipt vngeworben vil,

Dez man doch nicht werben vil,

Daz doch nicht gar vertürbe,

Der ez etlich teyl würbe.

Dye rede ym wol zue herczen gie.

Die jungfrauwe schiede von ym hye.Dez greiff er nach ir zue hant,

Da ym der slaff entwant.

Da er herwacht vnd ir nicht ervant,Er gedacht herteclich zue hantYnd het jn seinen synnen:

Got, wie ist diesen dingen?

Hat ez mir getravmt?

Vil schier er da ravmt:

Oder ist ez wäre für wäre?

Ez steet nymmer ein jare,

Ich wolle sein an ein ende körnen,

Alz ich han vernummen'Vnd auch gesehen wol,

Daz man stechen ttirneren solIn eyner stat an dem podem see.

Im waz zue dem türney wee.

Er gedacht, er fünt sein liep alda.

16. ? wil.