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Nicht fürhaß ich ez nennen sol,
Doch versteen wir ez alle wol.
Mit zweyn beyn weiß vnd siechtDa mit er kenne ich die maget recht;
Mit zweyn füssen mitten hol,
Da mit erkenne ich die maget wol.
Wer sie nu möge gemachen baß,
Der tuewe ez gar an meinen haß!
Ez geschach jn einer summer zeit,
Da die wiesen worden weitMit bluemen schön durchstecket,
Da wart ich sanfft erwecket.
Eyn kiircz weile ich entslieff,
Eyn schönes pylde mich anrieff.
Sie deüclit mich mynneklich getan,
Sye kiind keyserlichen gan.
Vif irem haüpt ich ersachEyn auß erweltes tach,
Alz sye ein künig ye getrueg.
Ez waz ein kröne also ldueg.
Ich reit neiir dorch ein aiiwen,
Dye mynneklichen beschaüwen.
Dye rosen hiengen dez tauwes volIn ir ganczen fügenden wol.
Ich weiß nit, wie der nachtgallen gelanck,Daz sie von den rosen uff die distel swanck.Da wießt sie ir snebellein,
Da stach sie ein dörnelleinVil nahet zu den äugen.
Daz bedenck die schöne jungfrauwen,
Daz ir nu nempt einen man,
Der euch nit wol getrewten kan,
So siet ir wieder frauwe noch magt.
Alle freude sei euch versagt!
Dar an gedenckt, ir iungen weip!
Mit züchten zieret euwern leip!
Nyetet euch der wüune,
Ob euch got dez heiles günde!