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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Biß daz er sein gesellen fand,

Vnd sprach: ir liehen gesellen mein,

Ains gutten mutts wellen wir sein,

Wann ich es erst hab rechtt bedachtt,

Daz ich die gutten visch hab pracht.

Sy assen vast vnd lebtten wol

Vnd wurden all drey freu den vol.

Daz will ich also lassen stan.

Da nun der minch den, alten man

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Von seiner beicht hett außgehörtt,

Sprach er zum iungen: gee zu mir fortt!

Der vischer gieng zum minich wider.

Er sprach: mein lieber sun, knie nyder

Vnd sag mir all dein sünd gar ebenn,

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Die du haust thaun in deinem leben,

So will ich absoluierenn dich.

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Da sprach der knab: mein lierr, merckt michZaltt mir heer vmb die visch daz geltt

Vnd beicht darnach, wie lang ir wollt,

Wann ich zu beichten hab kain lust.

Hs. 62, 74

Der minich sprach: es ist vmb sunst.

Ich waiß von deinen vischen nit.

Der knab der sprach: daz well der ritt!

Ich main, ich well euch leren,

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Daz ir mir dfisch werdtt zalen gern.

Vnd kam an minch mit groben wortten,

Das es die andern minch hortten,

Die dann auch waren in dem ordern

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Sy maindten, der knab wer vnpsindt worden,Vnd leffen zu in bayden heer

Vnd fragten, wie in gschehenn weer.

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Der knab der schray nach seiner schuld.

Der minch sprach aufi vngedultt:

Er hatt mir grobe wortt zugmessenn.

Ich main, der teufel hab in besessen.

Darnach die minch sein namen war

Vnd fürtten den knaben ins kloster dar

Vnd sprachen gleich: wir wellen bschwern.