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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 64, l07d Das he solle blyben he.

Dit geschach. sy ging alclar,

Dar sy des mollers wart gewar,

Vnd sprach mit guden synnen:

5 Man, du must von hynnen.

Du en must by disser scharNicht blieben: snel von hynnen var!

Liebe frauwe, wie syet ir ?

Sprach der molner. das sagit mir,

10 Sint ir mir sprechent sus fyantlich zu!

Ich enweyß, wie ader was ich tu.

Ir sint eyn ußirmaßen schon wiff.

Yon schonede schint uch uwer lipSchoner, dan die sonne tud.

15 Ir traget bilch senfften mud.

Ynse frauwe sprach: god ist myn son.

Der hiez mich dit selber thun.

Der molner antworte vnd sprach:

Von uch geschiet mir keyn vngemach,

20 Das weis ich in der warheit wol,

Sint ir syt aller gnaden vol

Vnd eyn mutter der barmherczikeyt.

Von uch geschiet nymant keyn Ieit.

Vnse frauwe ging von danne25 Vnd liez den molner sin sin man.

Sie quam an jren lieben mane soen

Vnd sprach: ich enkan dem man nicht gethon.

He had mich also bericht,

Das ich siner entrieben nicht.

30 God sprach: nu wil selber dar.

Vnd heiß en, daz he var.

Hs. 64,108 Mit manchen heiligen ging he duVnd sprach dem molner zu:

Man, du en macht hier nicht blieben.

35 Dir enhilffet nicht din kieffen.

Var enweg vnd rume mir!

Dit hus en ist nicht gemachet dir.

26. ? und son. ? lieben son.