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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Mit billiger vncl mit tiirst pessesen,

Er liiet gern do trüncken vnd gesen.

Dar trtieg man wein vnd semel prot.

Er gedoclit im: leiden dy leüt not,

Hs. 42 , 97 Das wil ich lang ze mär sagenn.Darnach sag er das tragennAuf den kosparenn tischMannicherlay wilpret vnd viscli.

Dy frau sach den ritter an,

10 Gar haimlich sy Im winchen gan,

Ob er nicht gern in kiimer wer,

Das er dy speyß dan gar verper.

Deü kost gab im süssen rauch.

Der riter tet als ein gaüch,

15 Er wolt griffen aiif den tisch

Vnd wolt nemen ainen visch,

Da verprunnen Im gar schirSeiner pesten vinger vir.

Was man da freiden pflag,

20 Der riter gar vnbiczen lag

Von haissem helle feiir.

Dy speyß wart im teiir.

Dy fraw Im an dy seitten sach,

Darah sy im sein messer prach,

25 Sy schnaid ain creucz Im auff dy handt,

Das was Im pesser dan ain landt,

Dar in er selber schiilt herr sein;

Sein pliiet erlescht des feüers pein.

Da mit der riter auf sach,

30 Mit züchten er der fraiien sprach:

Sy, raine frau her,

sagt mir durch etir ere,

Wie geit das pliit so grosse chrafft,

Hs. 42, 97i> Da mit etir künst hat geschaft,

35 Das Ich des feiirs pin ernert

Vnd mir den leib hat ernert?

Sy sprach: dy frag lat vnter wegen!

6. ? sach er dar tragen. 35. ? erwert.