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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
Entstehung
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Las ich den Ritter on puß, das ist nit gut.Der vater sprach gar schon:

Du hast ein capelen vor deiner purg stan;Magstu ein nacht dorjnn gesein,

5 Das gib ich dir zupuß für die sund dein,

Das du darauß komest nicht,

Wie wee dir dorumb geschieht.

Der Ritter sprach: das thun ich gern.

Der puß wil ich nicht enpern.

10 Ich wil ein nacht dorjnn beleyben,

In der capelen mein zeit vertreybenVnd dorauß komen nicht,

Wie wee mir dorumb geschieht.

Der vater ließ in auß dein pan15 Vnd schickt in tugentlichen von dan

Hs. 56, 133t Vnd gab jm wieder die cristenheit.

Des was der Ritter fro vnd gemeyt.

Der Ritter zu seiner purg reyt.

Vmb sein sund was jm leyt,

20 Do er die Capelen ane sacli,

Nue hört, wie er zu seinem gesinde sprach!Mon sol nicht, lennger peyten.

Ich wil pussen bey zeyten.

Ich wil heint in der Capelen sein25 Zu puß für alle die sund mein.

Er hyß die knecht lieym Reyten

Vnd sprach: mon sol mein nicht peyten.

Er wolt in der capelen pleyben,

Sein weyl dorjnn vertreyben.

30 Heym Ritten die knecht sein.

Der Ritter pleyb in der Capelen allein.

Do komen gefarn darDer teuffei ein michel scharVnd lucifer kom selber dar35 Vnd nam des Ritters eben war.

Lucifer mit seinen gesellenBegund oben in der Capelen prellen.Lucifer sprach: lieben gesellen mein,