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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Vnd vernempt die beicht mein!

Ich byn an der warheit plynt,

Alz die vngetaüfften kynt.

Da wart die Judein cristen.

Mit synnen vnd mit lystenDienet sie da ymmer mereDer ktinigynne here.

Da daz der priester vernam,

Daz ym got hett getanSo vnsegelich Seligkeit,

Da wart ym sein Sünde leytVnd ließ da von fürbaß.

Wo er stuend oder saß,

Da waz got der guet

Vil stete jn seinem muet

Vnd auch die liebe muetter sein,

Die hyemelisch künigynne.

Der dienet er da Sünder wanck.

Waz er laß oder sang,

Daz wart von ym volbrachtMit lauter andacht.

Ir tugenthafften leüt,

Dar vmb ich euch beteüt,

Seit den priestern nicht gehaßWeder vmb diz noch vmb daz!

Sye seint auch fleisch vnd beynVnd komen von leüten zweyn,

Dye got selber macht.

Eyn iegklich mensche betracht,

Wie krancker nature er sey!

Daz selb wonet auch den priestern bey.Wye ir werck hat wandel,

So got der süeße mandelMit lere auß irem münde.

Dem sollen wir zue aller stündeVolgen vnd den wereken nicht.

Ich weiß, daz vns wol geschiecht,gat. Mandel Geivinus 2b, 233.