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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Sy kündens nie yol schawen gar.

Dy fürsten nainen ir all war.

Sy wundert all, wer sy war.

Dey vil seldenpar,

5 Hey wie chaiserlich sy was!

Manig licrtzog herleich vor ir da saz.Da wünscht vil maniger: war sy mein!Aber herr got, vnd mocht das gesein!Sy leert über den pallast dan10 Für den reichen kiing staun.

Do sprach dy magat herleich:

Ktinig, got grüs dich reich,

Vnd auch dy edel kungin!

Die grust selber vnser trachteünn,

15 Und alles das gesint,

Das ich hie pey ir vint,

Das des maniger gezogenleichDer ktinig vnd die kunigein reich.

Er sprach: schon jünckfraw minickleich,20 Sag an palt vnd sprich!

Sy sprach: ich mües dier ern jehenn,Ich han hewt gesechennSo manigen werden pider degenen,Beicher ktinig ich nie hann gesechen.

25 Reicher ktinig mär,

Ich klag dier mein swär,

Ich klag dier meiner hertzen laid;

Hs. 42,112 So spara dew herleich maid.

Der kting fragt sey mär,

30 Was jr gesechen war.

Was sint dy laid, fraw, dein?

Mag ich dir kaim frtim sein,

Durch dein pet ich dir pey gestannVnd wil dich des gemessen lann,

35 Der dich hat gefillet schonn.

Ich thtin dir aller sorgen ann.

Hat eiieh atif dem pallast iempt gethan,14. ? trehtin. 28. ? sprach. 30. ? geschehen.