Drauf wieder mild: verzweifle nicht,
Und klage du mir, was das Herz dir bricht;Hab' auch des Schmerzeus Kralle gekannt:
Ein Herz, das blutet, ist meinem verwandt.
Hab' andern Leidenden Trost gereicht,
Ich werde dir rathen, dir helfen vielleicht;
Bei Gott ist Hülfe für viele Noth,
Nur rettungslos ist einzig der Tod.
Der Tod! so jene dumpf und hohl,
Er langt nach mir, er kennt mich wohl;
Hab' ihm gar edle Kost geschafft,
Nun will er auch mich mit aller Kraft.
O Mutter, Mutter! wie starr bist du?
Dein Mund verstummt, dein Auge zu!
So zogen sie dich aus dem Wasser herausUnd stellten den Blicken der Leute dich aus.
Ich selber stieß, daß ihr es wißt,
Ich selbst sie hinein, — ein Zank, ein Zwist —O Gott! um nichts, um einen Hund! —
Sie lief hin, warf in den Fluß sich zur Stund'
Da will und darf ich nicht in den Fluß,
Und weiß doch wohl, daß ich sterben muß,
Und weiß .... Ein Schauder erfaßt sie wild,Dann starrt sie versteint, ein Jammerbild.
Sie siehst nicht, sie höret nichtWas immer die Schaffnerin thut und spricht;Nun wird sie gehn; zur Hülfe bereitGiebt jene heimlich ihr das Geleit.