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Ich will dich lieben, dich segnen,Dich segnen Vieltausend Mal,So viel als Sterne am Himmel,So viel als Blumen im Thal,
So viel als Blätter im WaldeVerstreut der herbstliche Wind,So viel als von meinen AugenDir Thränen geflossen sind.
Der Hofrath sprach: Laß, junger Mann, dich warnen,Im Labyrinthe weisen dich zurechteDen väterlichen Freund, den vielerfahr'nen.
Du ringst nach Freiheit, aber gleich dem KnechteFröhn'st willenlos du blinder Raserei,
Denn dich beherrschen der Begierden Mächte.
Zerbrich dein Joch, ergieb dich uns und seiDer Unsre nur; im heil'gen Ordensbunde,
Im Stande des Gehorsams wirst du frei.
Entsagst du muthig in der Weihe Stunde
Den Götzen, die als höchster Zweck dir galten,Und reißest blutig sie aus Herzens Grunde;
Wirst über sie als Mittel du noch schalten,
Dann dienen Kunst und ird'sche Liebe dir,
Und fröhnen deinem gottgeweihten Walten.
Die Mittel heiliget der Zweck, und hier
Tritt sündentilgend ein der Kirche Macht:
Der Geist ist willig, schwach des Fleisches Gier.
Der Maler drauf: hast Eines du bedacht?
Du willst das Heil der Seele mir verkünden,
Und hast tun meine Ruhe mich gebracht.