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Sectiou I. Papierzeug, Pappe, Papier.
RotiVende Knotenfänger sind von Steinmayer in Reutlingen,von Wandel daselbst, sowie von James Bertram & Sons zu Edinburgund von Henry Watson in Newcastle ausgestellt. Dieselben sindvon Zeman 1 ) besprochen worden.
Bei ersteren beiden sind die Siebe cylindrisch gestaltet und habeneine rotirende und rasch schüttelnde Bewegung. In dem Cylindermautelsind Spalten eingeschnitten, aus welchen der gereinigte Stoff, und zwarbei dem einen in der Richtung von aussen nach innen, bei dem anderenin entgegengesetzter Richtung sich bewegt.
Der B ertram’sche Apparat enthält ein aus ebenen, eingeschlitztenPlatten zusammengesetztes, im Querschnitte quadratisch gestaltetes Sieb.
Dein von Steinmayer ausgestellten Knotenfänger ähnlicheVorrichtungen sind bereits seit 1862 von der früheren FirmaWandel & Steinmayer in Reutlingen angefertigt, seitdem aber mehr-fach verbessert worden. Derselbe besteht im Wesentlichen aus einemKasten, in welchem das cylindrische Sieb um eine horizontale Achselangsam rotirt und zugleich eine schüttelnde Bewegung erhält. DerPapierbrei läuft in dieses Cylindersieb, durchdringt dessen Spalten undgelangt in den zuerst erwähnten Kasten. Die an der inneren Sieb wandhaftenden Knoten werden durch das aus einem Rohre unter Druckzugeführte Wasser abgespült und fliessen in eine Rinne ab, welche inden Cylinder hineinragt.
In dem von Wandel ausgestellten Knotenfänger nimmt der zureinigende Stoff seinen Weg von aussen nach innen. Der Cylinderrotirt innerhalb der Breimasse, welche vermittelst eines Schöpfrades inden das Sieb umschliessenden Kasten befördert wird. Die Seitenflächendes Cylinders sind abgeschlossen; der Abfluss des gereinigten Stoffesfindet durch die hohlen Ansätze, auf welchen der Siebeylinder ruht,nach beiden Seiten hin statt und gelangt in die zu beiden Seiten desKastens angebrachten Behälter, von wo aus ein Abfluss nach der Papier-maschine stattfindet. Die Knoten verbleiben in dem den Siebeylinderumhüllenden Kasten, dessen Boden dem Cylinderdurchmesser entspre-chend ausgehöhlt ist. Durch ein oberhalb des rotirenden Cylindersangebrachtes Spritzrohr werden die Siebspalten fortwährend offenerhalten.
Der von J. Bertram & Sons ausgestellte Knotenfänger enthälteinen aus ebenen, viereckig gestalteten, geschlitzten Platten zusammen-gesetzten prismatischen Siebkörper, welcher sich um eine hohle Achsein einem den Stoff enthaltenden Behälter dreht. An dem einen derbeiden hohlen Zapfön dieses Siebkörpers wirkt eine Pumpe, saugt denStoff durch die Schlitze in das Innere des Siebes, und zwar zunächstin ein geschlitztes, im Centruin des Cylinders angeordnetes, in den
*) Dingler’s Journal Bd. 209, S. 81.