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1 (1874)
Entstehung
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785
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Section I. Papierzeug, Pappe, Papier.

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d. Die Holländer.

Eine in constructiver Beziehung abweichende Ehmchtnng befindetsich an dem von Miller undllerhert ] ) beschriebenen Holländer. Die-selbe bezweckt die Erhaltung des Parallelismus der Schneiden desGrundwerkes und der Trommel bei jeder Verstellung des Schneide-werks. Das Grundwerk ruht nämlich auf einer keilförmigen, durchSchrauben beweglichen Unterlage, durch deren Verschiebung bei festerLage der Trommel eine beliebige Annäherung oder Entfernung derSchneiden erzielt werden kann, ohne dass dabei die Dichtung derselbengegen einander sich ändert.

Ein von der üblichen Construction wesentlich abweichender Hol-länder ist der vonDebie, Granger und Pasqier in Paris' construirteApparat.

Ein solcher Apparat war von der Carolinenthaler Hütte inPrag ausgestellt und wurde mit besonderem Interesse von den Fachtechui-kern in Augenschein genommen. Diese als eine wesentliche Verbesse-rung zu betrachtende Vorrichtung ist in dem RudelsehenCentral-blatte für deutsche Papierfabrikation Nr. 2, 3, 4, und 5 von 1873eingehend erörtert worden.

Der Apparat bezweckt namentlich eine Kraftersparniss beim Mah-len des Papierzeuges durch eine andere Vertheilung der Arbeiten, alssie den wesentlichen Theilen der gewöhnlichen Holländer obliegt.

In den gebräuchlichen Ganzzeugholländern erfolgt nämlich dieZertheilung der Faser bei der Passage des breiigen Productes durchden zwischen den Messern des Grundwerkes und der rotirenden Trom-mel vorhandenen schmalen Zwischenraum. Die mit den hervorstehen-den Messern versehene rotirende Trommel setzt den flüssigen Inhaltder Wanne in Bewegung und führt dem Schneidewerke den Stoff zu.Hierbei findet nun ein erheblicher Kraftverlust, wie überhaupt eineungünstige Wirkung statt. Denn ein grosser Theil der Fasermassepassirt bei der Rotation der Trommel nicht den engen Zwischenraumder Schneiden, sondern verbleibt in den zwischen den Messern selbstbefindlichen Räumen und wird unzertheilt hinter die Trommel geschleu-dert. Ferner ist, um die ganze Menge des breiigen Stoffes in derWanne in circulirender Bewegung zu erhalten, eine erhebliche Krafterforderlich, welche nicht vollständig ausgenutzt wird. Wie gross die-ser Kraftaufwand ist, geht aus den von Lespermont und Sagebienangestellten Versuchen hervor. Als nämlich die Wanne eines zum ge-wöhnlichen Betriebe 8 Pferdekräfte bedürfenden Holländers bis zum

Zeitschrift d. Vereins deutscher Ingenieure 1868, S. 199.

Wiener Weltausstellung. I. gQ

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