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1 (1874)
Entstehung
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580
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580 Gruppe V. Textil- und Bekleiclungs - Industrie.

Fagonnirte Kleiderstoffe ... 8 000 000 Frcs.

Kirchen- und Möbelstoffe . . . 10 000 000

Gemischte Gewebe. 20 000 000

Der Export Frankreichs in Seidenwaaren betrug:

1855

1862

1867

1871

1872

in Millionen Francs

In glatten Seidenwaaren

142

193

294

324

308

fagonnirten do. . .

39

30

9

4

l3 A

gemischten do. . .

49

60

18

16

17

Bändern.

117

47

61

111

110

Gesammtexport von Sei-denwaaren , Posamen-

terien etc.

358

363

422

497

488

Eine ungemein geschmackvolle Ausstellung der schönsten franzö-sischen Seidengewebe hatte das Engroshaus Eugene Louvet in Parisveranstaltet. Die Unis, brochirten und fagonnirten Kleiderstoffe allerGenres in Schwarz und Couleurt erregten durch die reiche Auswahl dasallgemeinste Interesse.

Die Seidenbandindustrie Frankreichs vertrat diesmal St. Etiennekeineswegs in genügender Weise. Diese bedeutende und schöne Indu-strie zeigte nicht ihre besten Leistungen auf dem Gebiete des fagon-nirten Seiden- und Sammethandes, nur die Unis-Sammetbandbranchewar durch die bedeutenderen Häuser, unter anderen: Giron freres,Colcombet freres & Co., Henry Descours glänzend vertreten;auch hatten eine Anzahl anderer Fabrikanten ihre Artikel der Sectionder Posamenterie zur Beurtheilung überwiesen. Sehr hübsche Echarpesund Cravattes zeigte A. Augier daselbst und einige Nouveautes Jauee-rand fils aine. Die Seidenfärber Lyons hatten eine Collectivaus Stellungveranlasst, welche die ganze Bedeutung dieser Industrie in recht wür-diger Weise repräsentirte. Ein eigentlicher Fortschritt ist auf diesemGebiete seit der Einführung der Anilinfarben kaum zu verzeichnen.Die Schwarzfärberei, welche hei einzelnen Ausstellern noch immer ihreVorzüge in der bedenklichsten Weise in einer grossen Erschwerung desSeidenfadens sucht, war sehr ansehnlich dabei vertreten. Die grösstenEtablissements, wie unter anderen das Haus Gillet & fils, Gor-ron & Toussaint etc.hatten sich in anerkennensweriher Weise an die-ser Collectivausstellung hetheiligt.