56 Gruppe I. Section II. Eisenliiittemvesen.
Im Jahre.
Hölie vonder Form
bis zur
Gicht.
Weite
des
Kohlen-
sacks.
Weite
. der
Gicht.
Fassungs-
guantum.
Anzahl
der
Formen.
Produc-tion einer
Woche.
m
111
111
cbm
Ctr.
1799
11-18
3-45
0-96
40-31
2
350
1829
13-14
3-14
1-36
48'14
2
504
1854
15-04
4-79
1-88
117-58
3
896
1872
13-40
5-34
3-92
220'70
8
5000
Der Ofen aus dem Jahre 1872 ist erst im laufenden Jahre ang’e-blasen und hat bereits eine Maximalproduction von 6152 Ctr. in einerWoche erreicht. Den Jahrgängen entsprechend ist die tägliche Mölle-rung nach dem Raummaasse in instructiver Weise dargestellt. Auch vonden frühem fiscalischen, jetzt einer Actiengesellschaft gehörendenHochöfen zu Königshütte in Oberschlesien sind aus den Jahren 1828,1855, 1865 und 1872 Zeichnungen ausgehängt, welche darthun, dassder Fassungsraum von 46'98 cbm bis 231'60cbm die Zahl der Formenvon 2 auf 8, die Höhe der Wockenproduction eines Ofens von 550 auf5000 Ctr. gestiegen ist. Auch in der Kärnthner Ausstellung sinddie Ofenconstructionen aus den Jahren 1808 bis 1872 bildlich darge-stellt, wonach betrug:
Im Jahre
Die
Gestellhöhe.
Die
Kolilensack-
weite.
Die
Scliaclit-
höhe.
Die
Gichtweite.
111
m
m
m
1808
2-69
1-26
6-64
0*55
1872
5-69
4-02
11-59
2-84
Der aus dem Jahre 1872 bezeichnete Ofen ist der erste Kokshoch-ofen in Kärnthen zu Prevali; er erbläst wöchentlich 4900 bis 5600 Ctr.weisses Roheisen. Noch grössere Dimensionen zeigt die Zeichnungdes ersten im Bau begriffenen Hochofens der steierschen Eisen-industriegesellschaft zu Eisenerz. Auch der Kokshochofen der öster-reichischen Staatseisenbahngesellschaft zu Anina in Ungarn zeigt denneueren Constructionen entsprechend sehr beträchtliche Dimensionenund liefert wöchentlich 4500 Centner weisses Eisen. In Schweden sinddie neueren Hochöfen 12 bis 19 m hoch, während sie früher nur