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Gruppe I. Section I. A. Bergbau.
ben getretenen königl. italienischen geologischen Commissionsehr werthvolle Arbeiten geliefert. Von den Karten im Maassstabe von1: 50 000 umfassen acht von dem Director der Anstalt Izimio Cocchiin Florenz gefertigte Blätter Centralitalien; periodische Publicationen:Memorie und Bolletino liefern zweckmässige Erläuterungen.
Auch in Schweden hatnnan von Staatswegen 1858 die geologischeLandesuntersuchung begonnen, welcher die Karte des topographischenCorps im Maassstabe von 1 : 50 000 zu Grunde gelegt ist. Seit 1862haben die Publicationen angefangen und sind seitdem ununterbrochenfortgesetzt worden; befeits sind 48 Blätter mit den zugehörigen Be-schreibungen erschienen, eine grosse Zahl befindet sich in der Vorberei-tung. Der grosse Maassstab gestattet es, nicht nur auf die anstehen-den Gesteine, sondern auch auf die Diluvial- und Alluvialschichten beider Untersuchung und der Kartirung Bücksicht zu nehmen. Die Ar-beiten wurden bislang durch Professor Axel Erdmann geleitet, seitdessen im Jahre 1869 erfolgten Tode steht Professor A. Toreil ander Spitze des geologischen Landesuntersuchungsbureaus. Ausgestelltsind in einer zusammenhängenden Tafel 31 Blätter der Karte, welchedie Umgegend des Mälarsees, ein Areal von 370 geographischenQuadratmeilen, darstellen und eine sehr gelungene technische Ausfüh-rung bekunden. Die hintere Seite der Tafel zeigt verschiedene Profileund Specialkarten in kleineren Maassstäben, welche auch noch beson-ders zur Ausstellung gelangt sind.
Aus Norwegen sind von Th. Kjerulf geologische Aufnahmen,namentlich über die Umgegend von Christiania, durch Darstellung derGebirgsgliederung, sowie durch Studien über die geotektonischen Ver-hältnisse der Granit- und Porphyrmassen geliefert. Es gehören hierherdie älteren schon im Jahre 1865 erschienenen 10 Kartenblätter im Maass-stabe von 1: 400 000 und die diesen zu Grunde liegenden Originalblätterüber die Aufnahme im Maassstahe von 1: 200 000, ferner aber die seit-dem durchgeführten, aber noch nicht publicirten neuen Aufnahmen. DieseArbeiten haben sehr wesentlich zur Erweiterung der geologischenKenntnisse namentlich von den ältesten Gesteinen der Erdrinde bei-getragen. Die von Carl Pettersen ausgehängte Karte vom AmteTromsoe steht zwar an Bedeutung zurück, wurde aber durch Privat-thätigkeit begonnen und durchgeführt.
Die von G. Dewalque zuLüttich vorgeführte geologischeKartevon Belgien ist eine Reduction der älteren Karten von Dumont mitAufnahme neuerer Untersuchungen in Betreff der Gliederung der älte-ren Schichten des cambrischen, sibirischen und devonischen Systems.
Wie schon oben bemerkt, besteht seit 1868 in Pest ein königlichungarisches geologisches Institut, dessen Aufgabe die geologischeLandesuntersuchung Ungarns ist. Bisher sind zwei Blätter, nämlich Um-gebung von Buda-Pest und von Gran, jene im Maassstabe von 1:144 000,