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Gruppe II. Forst- und Landwirtliscliaft.
Fachmann viel Lehrreiches darbot und auch sonst durch gute Culturgefiel. Andere Länder, wie Belgien, Deutschland und Oesterreich, hat-ten sich in diesem Fache der Gärtnerei nicht betheiligt.
Einen mehr internationalen Charakter trugen die Producte desObst- und Gemüsebaues auf der Weltausstellung zur Schau. Besondersauf den beiden letzten temporären Ausstellungen waren Früchte sowohlwie Gemüse aus den verschiedensten Klimaten eingeschickt worden undboten Gelegenheit zu recht interessanten Vergleichen der unter abwei-chenden Verhältnissen gereiften Sorten dar.
Die zur Darlegung der Obstbaumschulenproducte der verschiedenenLänder eingerichtete Baumschule befand sich zu Anfang des Sommers aufBeeten an beiden Ufern des Heustadlwassers, musste aber in Folgeeingetretener Ueberschwemmungen verlegt werden, so dass auch nochdurch diesen Umstand die an und für sich schon unbedeutende Abthei-lung noch mehr verlor, denn selbstredend war eine Menge der Bäume,nachdem sie vier Wochen lang unter Wasser gestanden hatten, gestor-ben oder in ihrer Lebenskraft sehr reducirt. Eine interessante That-sache jedoch fand auch hier wieder ihre Bestätigung, nämlich dass dieauf Quitte und Paradies veredelten Birnen und Aepfel fast ohne Scha-den die Nässe an den Wurzeln ertragen hatten.
Die wenigsten der bedeutendsten Baumschulen des In- und Aus-landes hatten sich betheiligt, und wenn man also auch keinen Fortschrittconstatiren kann, der hier zu Tage getreten wäre, so liegt das darin,dass man sich nach dem hier Gegebenen kein Urtheil bilden durfte.
Aus deutschen Baumschulen hatte F. J. C. Jürgens aus Nien-stätten bei Hamburg eine gute Sammlung von Hochstämmen, Halb-stämmen und Zwergbäumen geliefert; J. Butterbrodt, Baumschulen-besitzer in Hildesheim: in der Krone, oculirte Kirschhochstämme undeine Collection von Spalier- und Formenbäumen; Rudolf Riedel,Handelsgärtner in Löwenberg, Schlesien, hochstämmig auf Eibes aureumveredelte Stachelbeeren, die diese in neuerer Zeit so beliebt gewordeneErziehungsmethode in recht guter Weise zur Anschauung brachten;von Martin Müller in Strassburg eine Collection von Spalier- undFormenbäumen, die, bei dem elsassischen Bauernhause gepflanzt, leiderdas Schicksal seiner Coniferen theilten.
Aus Holland hatte der pomologische Verein und die FinnaC. W. B oer in Boscoop Sammlungen von Obstbäumen der verschieden-sten Formen ausgestellt.
Von den berühmtesten Baumzüchtern der Franzosen hatten nurzwei sich daran betheiligt: Baltet freres, Baumschulenbesitzer inTroyes, mit hochstämmigen Obstbäumen, in der /on den Franzosen gern