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Gruppe II. Forst- und Landwirthschaft.
Auch Griechenland ist nur in wenigen Proben sehr schönerKrappe durch die Gemeinde Korinthia und Chaleis vertreten.
Verwandt mit diesen sind die italienischen Krappproben vonFriderico Pastena aus der Provinz Itaperta.
Mit am reichhaltigsten sind die ungarischen Krappe aus demBanat besonders durch Leitenberger & Schlosser in Temesvarvertreten, dessen Krappbau sich auf 60 Joch beziffert.
Das ausgestellte Sortiment umfasst rohe, und gemahlene Krappeverschiedenen Alters aus den Orten Hatzfeld, Roman, Cseny, Sepetund Derbut, welche sämmtlich zu den guten Krappen gehören.
Besonders interessant ist eine ausgestellte Probe zehnjährigenKrappes von grosser Dicke und guter Farbe.
Denselben würdig zur Seite stehen die Krappe von Ober- undUnter Österreich, worunter besonders Carl Alexander in Mul-lendorf sehr schöne Krappe ausgestellt hat.
Auch die Niederlande sind durch Wilhelm Runge & Co. inRotterdam in einer sehr reichhaltigen Collection von rohen und ge-mahlenen 2- bis 3jährigen Krappen von recht guter Beschaffenheit ver-treten.
Nur sehr wenig Krappe hat Deutschland ausgestellt und findensich dieselben in einigen Collectivausstellungen landwirtschaftlicherInstitute und Vereine, worunter besonders der elsässische Krapp vonOber - und Untereisass eine hervorragende Stelle einnimmt.
Schliesslich verdienen noch einige Proben russischer, trans-kakausischer 2- bis Öjähriger Krappe, vertreten durch Jean An-nanoff und Kadrikk, von scheinbar gutem Farbgehalt Erwähnung.
VI. Andere Farbstoffe.
Safflor, Safran, Malve, Indigo, Wau und Waid.
Safflor und Safran waren sehr schwach vertreten und nahmendie Safflore und Saffrane von Indien, Aegypten, China und aus demOriente die erste Stelle ein.
Besonders schöne Proben von Safflor Ijpden sich in der chinesi-schen Abtheilung, vertreten durch Evans & Co. in Hankow, sowiein den französisch-indischen Colonien, vertreten durch Degorec.
Sehr schöne Proben von Safflor finden sich noch in der Collectiv-ausstellung des Jardin d’acclimation d’Algier sowie aus Frank-reich aus der Gegend von Orleans, wo diese Cultur seit langer Zeiteine Lieblingscultur kleiner Grundbesitzer geworden ist. Es ist der-selbe .sehr gut vertreten durch Charrier, Saradin, Pithiowier.
Sehr schöne Safranproben haben Spanien und Italien, ersteresdurch Jose Granjos, letzteres durch Büron Cappa di SanNi-candro di Aquila vertreten.