Druckschrift 
2 (1874)
Entstehung
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Erste Section.

Steinwaaren.

Es ist natürlich, dass bei Gegenständen, welche, wie Baumaterialien,so schwer ins Gewicht fallen, die Industrie der näheren UmgegendWiens und überhaupt die österreichische am reichsten vertreten war,zumal da die Bauthätigkeit Wiens in den letzten Jahren eine überausgrosse war, und zu den grossartigsten Bereitstellungen von natürlichenund künstlichen Steinen und Cementen führen musste.

Die Actiengesel lschaft für Strassen- und Brückenbautenin Wien hatte in einem eigenen Pavillon und in dessen Umgebung nichtnur die Producte ihrer Granitbrüche bei Neuhaus und Mauthausenoberhalb und unterhalb Linz an der Donau ausgestellt, sondern auchalles, was zu ihrem grossartigen Steinbruchbetrieb gehört, zur Anschauunggebracht. Namentlich waren es die Bohrmaschinen, welche, von einementfernt stehenden Luftcompressor in Bewegung gesetzt, die Aufmerk-samkeit erregten, indem sie mit 200 bis 240 Stössen in der Minute13 cm tiefe 3 cm Löcher in das harte Granitgestein bohrten. Manpflegt mit Dynamit zu sprengen, und hatte alles in dies Fach Ein-schlagende, Zündungen, elektrische Leitungen, Taucherapparate sowieselbst plastische Pläne von der Lage und Einrichtung der Dynamit-fabriken, ausgestellt. Beim Herstellen von Granitplatten jedoch undes war eine solche von 4'50 m Länge und 3'00m Breite bei 25'0cmDicke zur Stelle werden Bohrlöcher von 3 cm Durchmesser und125 bis 1 '50 m Tiefe mit 10 cm Abstand in einer geraden Linie untereinander gesetzt, mit Holz ausgefüllt und mit eisernen in das Holzgetriebenen Keilen gespalten.

Die dabei benutzten Bohrmaschinen waren die Burleighschen,während andererseits den Sachseschen, welche von der Maschinen-bau-Actiengesellschaft Humboldt in Kalk bei Deuz nebst ihren