238 Gruppe XIII. Maschinenwesen u. Transportmittel.
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Princip verwendet wurde. Erwähnt sei bei dieser Gelegenheit aucheine autographische Presse von Schember in Wien, welcher sich zurVervielfältigung einer Zinkplatte bedient, die zwischen Walzen hindurch-gezogen wird. Eine Farbenreibmaschine für Lithographen brachteP. Alauzet zur Anschauung; hier werden von einer Kurbel aus durchLenkerstangen zwei Eeiber auf den Farbtischen hin- und hergeführt.
Besondere Erwähnung verdienen noch die von F. Lotz in Offen-bach ausgestellten ganz vorzüglichen Gravirmaschinen für Lithogra-phen , welche mit der grössten Genauigkeit ansgeführt waren. ■
Verschiedene Maschinen.
Noch sind einige Maschinen hier zu erwähnen, welche sich nichtgut in die vorstehenden Gruppen einfügen lassen, da sie ganz speciellenZwecken dienen. Zunächst waren verschiedene Maschinen zurHutfabrikation ausgestellt, von welchen aber nicht viel zu sagenist, da sie ihrer Construction nach bekannt sind.
In der österreichischen. Abtheilung fabricirten zum VerkaufeJ. Scrivan & Sohn aus Wien leichte Sommerhüte aus Filz vermittelstzweier gewöhnlichen, mit Gas geheizten Hutpressen bekannter Con-struction.
C. Kappe in Fünfhaus hatte ferner die schon von der PariserAusstellung 1867 her bekannte Hutfachmaschine ausgestellt, beiwelcher über einer conischen, hutähnlichen, von Drahtsieb gebildetenund langsam rotirenden Form die den Filz bildenden Haare, die einHaarwolf auswirft, niedergeschlagen werden, indem aus dem Innerender Form die Luft durch einen Exhaustor angesaugt wird. Eine sehrschöne, hydraulische Hutpresse hatte ferner die FirmaGrahl & Iloehlin Dresden ausgestellt, und von Ferd. Flinsch in Offenbach war eineScheermaschine für die annähernd conisch geformten -Filzhüte zur An-schauung gebracht.
In der österreichischen Abtheilung begegnete man einer von Rastausgestelltenhübscb erdachten kleinen „Blumenbindemaschine“,in welcher künstliche Blätter und Blumen mit einem durch ein PaarWalzen vorgeführten Drahte oder steifem Faden dadurch verbunden wer-den, dass den letzteren ein Paar kleine Spulen mit den Bindefäden umkrei-sen , während die Blätter und Blumen mit der Hand angelegt werden.
In der amerikanischen Abtheilung fand man eine von AlbinWarthin Newyorkausgestellte „Zuschneidemaschine“ für grössere