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2 (1874)
Entstehung
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Section II. a. Werkzeugmaschinen.

2. Anderweitige Maschinen zur Bearbeitung desSchmiedeisens und Stahles.

ln Herstellung vorzüglicher Maschinen zur Ausführung vonNietarbeiten bewährte die Firma C.deBergue & Co. in Manchesterihren schon auf früheren Ausstellungen begründeten Huf; die von der-selben ausgestellten combinirten Scheer- und Lochmaschinen, dieNietenpresse (rivet making machine ) und die neue Nietenputz-maschine (rivet head dressing and cropping machine) gehörten nachZweckmässigkeit der Anordnung und nach Formenschönheit zu dengelungensten Werkzeugmaschinen der Ausstellung.

An der Nietenpresse fand sich gegen früher eine bemerkenswertheVerbesserung: Um die continuirliche Drehung der Matrizenscheibe stattder schrittweisen in Anwendung zu bringen und doch eine länger an-dauernde Einwirkung des Prägstempels auf das Arbeitstück zu erzielen,wurde ein besonderer Excentermechanismus eingefügt, durch welchender Prägstempel ( header ) den Nietbolzen bereits vor dessen Eintritt indie Centrallinie der Stempelbahn erfasst und zu stauchen beginnt.Eine nähere Beschreibung dieses Mechanismus findet sich in DinglersPolytechnischem Journal 1873, S. 321. Die Maschine liefert pr. Minute35 Niete, erfordert einen Raum von 2'675 X 1675 = 4'48 qm undkostet loco Manchester 300 Pf. St.

Die Beschaffenheit der auf dieser Maschine hergestellten Nietbol-zen wird wesentlich verbessert durch dienen hinzugekommeneNieten-putzmaschine. Dieselbe soll den am Rande des Kopfes bei Anwen-dung starken Druckes entstehenden Grat (the fins or frills ) sauberabscheeren uncf so die Herstellung völlig rissefreier Köpfe mit Sicher-heit erreichen lassen. Der Nietbolzen wird hier in einen Lochring, dessenWeite dem äusseren Durchmesser des Kopfes entspricht, eingesteckt unddurch den Niedergang des halbkuglig ausgetieften Lochstempels cen-trirt; hierauf bewirkt der äussere Rand desselben die Abschcerungdes Grates und ein im Innern des Lochstempels niedergehender Stiftdie völlige Durchschiebung des fertigen Bolzens, während der abge-scheerte ringförmige Grat durch eine Winkeldrehung des Lochringesnach vorn abfällt. Diese Maschine wird in zwei Grössen ausgeführtfür einen grössten Kopfdurchmesser von l 3 /^ und 3 Zoll. MinütlicheLieferung 30 bis 35 Stück. Die Maschine wird auch mit einer Par all el-scheere für Rundeisen combinirt geliefert.

Die Stiles&ParkerPressCo., Middletown, Connecticut, hatte einehübsch e Aus wähl ihrer M a s ch i n e n d u r c h s c h n i 11 e (po wer p resses, pun-ching presses) exponirt, an denen sich eine sinnreiche Vorrichtung zurJustirung der Höhenlage des Stempels befand (Zahnexcenter und Getriebe),sowie das Problem der augenblicklichen Arretirung des Werkzeuges inverschiedener Art gelöst war.