Druckschrift 
2 (1785)
Entstehung
Seite
462
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4Ü2 lieber die Einsamkeit.

alle kleine und grosse Angelegenheiten der Fa-milien sich mischen, sich in alle Hauser eindrän-gen, unter dem Vorwand einer kleinen Erhohlungjeden Hauswirth zum Hahnrey machen, und al-^ lenthalben anstatt Erbauung nur Aergerniß stif-ten , so nenne ich dieß alles nicht Wirkungen derEinsamkeit, sondern vielmehr Folgen mönchischerGeselligkeit.

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Also kann ich und will ich viel« Leidenschaf-ten und Laster der Mönche nicht auf Einsamkeitgeben, weil sie so deutlich aus ihren Weltver-hältnissen fliesten. Alles Bose das die städtischenMönche von jeher in Staaten und Familien an-gerichtet haben, und noch anrichken, fliestet aberdoch aus dem Geiste der alle wahre Mönche be-seelet , aus dem Feuer das sie alle treibt, ausRauch und Dampf der sie alle umnebelt, ausihrer barbarischen Klostererziehung, durch dieman in den schönen Tagen ihrer Jugend Lo-chende Leidenschaften eiukerkert, und dann^ Unmensch-