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2 (1785)
Entstehung
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227
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Siebentes Capitel.

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i nigen Zeilen von deiner Hand. Sollte das ei-ne so grosse Arbeit seyn, an seine Geliebte zu^ schreiben? Eloise fvdert von Abelard nicht langeund celehrte Briefe, nicht Briefe die den Stem-pel seines Ruhmes tragen; Billete fvdert sie, wiesie dem Herzen entschlüpfen, so schnell geschrie-ben als die Feder lauft, und die der Verstandnicht wiegt. Wie war ich betrogen, Abelard,als ich glaubte du seyest ganz mein, und darum! den Schleyer nahm, mit dem Entschlüsse ewig! unter deinen Gesetzen zu leben. Ich gieng ins^ Kloster, um dein zu seyn, und dir zu dienen.D» verlangtest, nach deinem Unglück, daß ichwich vor der Welt verschliesse. Warum sollich es dir itzt verschweigen, daß nicht Andacht,nicht Frömmigkeit, mich in diese Mauren ein-> sperren. Im Kloster bin ich, ich lebe da, ich

! bleibe da; aber wenn du nicht für mich lebst,

nicht für mich sorgest, mich nicht liebest, wasi Hilst mir dieser Kerker? Wo ist mein Lohn ? Die-

I ses keusche Kleid gaben mir die unseligen Folgen

unserer Verbrechen, dein Unglück, und nicht einP « auf-