Druckschrift 
2 (1785)
Entstehung
Seite
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lieber die Einsamkeit.

giebt dem Geiste den Charakter, und den Lit-ten die Biegsamkeit, die Schlankheit und die Kraft,durch die man unmöglich scheinende Dinge mög-lich

und so lange dieser Schreckenjnoch daurte/unzählich«leichtfertige Stellen weg, von denen mancher Welt-mann gesagt hätte, sie sehen die besten kn meinemganzen Buche! Am Ende machte ich mir aber die-se feste Regel, die auch bey diesem ganzen Buchegetreulich befolgt ist. Sah ich, daß ich eine Svtti-se im Feuer der Composition, blvs aus Muthwil-len gesagt hatte, so strich ich dieselbe augenblicklich«eg. Sah ich, daß eine Svttise zu meiner Ma-terie gehörte, und daß sie aus einer hinreichendguten und völlig zweckmässigen Ursache in meinem, Buche stand, so ließ ich sie stehen. Bey diesen Ge-sinnungen könnte ich also auch mit gutem Gewissen: sagen, was einst der ehrwürdige Herr Loren; Ster-

ne in London, in einer grossen Gesellschaft gesagthat: jeden Schriftsteller, der seiner Feder eine tin-tige Sottise entgehe« läßt, sollte man über seinereigenen Hausthür aufknüpfen. Aber letder, er-widerte ihm eine Dame: Sie, Herr Sterne, woh-.«en also zur Miethe?