Druckschrift 
2 (1785)
Entstehung
Seite
LIII
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Alle diese elenden Regenten traten Staatsklug-heit und Menschlichkeit unter die Füsse, ausLiebe für dürre unfruchtbare Orthodoxie 432Kaiser Justinianus, der Jurist, war ein elendertheologischer Krittler, und grausamer Ketzer«feind, der seine Unterthanen orthodox machtedurch apostolische Rippenstöße - 434

Orthodoxie ward nun ein Donnerwort im Mun-de des Blödsinns, des Aberglaubens, undder Dummheit , - 436

Mönche, Geistliche, und Pabste erklärten ein-müthig, Ketzern müsse man weder Treu nochGlauben halten, und keine ihnen geschwor-

ne Eide seyen verbindlich - 436

Ketzer, hießen im Vatikan, alle und jede die sichden Befehlen des Pabstes nicht unterwarfen 437So heissen sie noch itzt, in Landern, wo sichMenschenverstand an Bertelmönche verpach-tet , oder an Beichtvater, die eben so dummsind wie sie - - 437

Orthodoxie der Franziskaner und Kapuziner 438Orthodoxie ist gewöhnlich nichts als Glaubenan den Meister im Stuhle - 439

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