Druckschrift 
1 (1785)
Entstehung
Seite
106
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Uebcr die Einsamkeit.

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tische Hochachtung. Nach ihrer Reget widme»sich die Bettelmönche nicht einem Stande, wor,,'»n man der Welt entsagt, so feyerlich auch sonstihre Gelübde sind, sonder» einem Stande, der sieweit mehr in die Welt wirft, und in ungleichmehr weltliche Angelegenheiten verwickelt, als derBaurcnkittel, den sie verlassen. Vormals brauch-te jeder Hof bey den wichtigsten StaatSunter-lhandlnngen Bettelmönche. In der Regel derFranciskaner sind eben so tief versteckte Absichtenvon Ehrgeitz und unumschränkter Macht, als inden ehemaligen Constitutionen des Jesuiterordens.Diese schändlichen Zeiten sind zwar vorbey; aberwer doch im Schweife seines Angesichtes sein Brodnicht essen will, verlaßt seine väterliche Handthie-rung, und wird ein Rek.ute der Bettelmdnche.

Viele haben weder Lust zur Arbeit, noch Lustzum Studiren, und denken, man werde in Klö-stern vom Seegen des Himmels fett. Wenn mansteht, wie diese Hommeln allenthalben herum-streichen, um den arbeitsamen Bienen den Honig