Zweites Capitel.
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ken bey dem Ablauf jedes Jahres, und denken je-den Morgen, wie werde ich doch mit diesem Tagefertig? Im Sommer wünschen sie den Winter,im Winter den Sommer, des Morgens den Abend,des Abends den Morgen, und hassen ihn, so balder kömmt. Solche Unglückliche haben einen zukleinen Vorrath von Ideen und eine grosse Matt-herzigkeit im Denken; und doch sind sie für jedenOrt, wo etwas zu hören und zu plaudern ist,immer in Stiefeln und Sporen.
Aber nicht immer verfehlet man in Gesellschaftfeinen Zweck. Umgang und Geselligkeit sind wah-re und wünschenswerthe Erhohlung nach Arbeit undSorge; und geben, durch das Nachlassen von derAnstrengung, Kräfte zu neuer Anstrengung. Welt-nmgang ist von unaussprechlichem Nutzen zur. Bil-dung junger Leute, und für jedes Alter die besteSchule der Meuschenkenntniß und der Menschen-liebe, des Nachgebens und der Bescheidenheit.Für Fürsten und Grosse und alle Personen vonStande ist ausgebreiteter Weltumgang eine Schuleder Menschlichkeit, der Weisheit, und der Kennt-
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