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Mer die Einsamkeit.
liegt eine Wcllusi, die auch der hartsinnigste Ein-siedler fühlet. Ich.kann den Felsen meine Klagennicht bringen, ich kann dein Abendwinde meineFreuden nicht erzählen: meine Seele sehnt sichnach einer verschwisterten Seele, mein Herz suchtein ihm ähnliches Herz; Himmel und Erde ver-schwinden bey der, die wir lieben. Fern vonWelt und Umgang, und ohne Rücksicht auf Men-schen, machten unsere meisten Kenntnisse, Ge-fühle, Einfälle und Gedanken uns keine Freude.Und so ist auch mitten im glänzendesten Menschen-gewühl alles dürr, frostig, bde und leer, wen»kein trautes Herz an dir hängt.
Entsagst du aber auch nur dem Wahnsinn derVergnügungssucht, so heissest du deswegen schonmenschenscheu. Bist du voll eines geheimen Trie-bes zu irgend einem grossen Zweck, der sich nurin der Stille ausfnhren läßt, und hassest darumden Visitenschnack und seine Leerheit, so nennetman dich ungesellig. Fliehst du die Welt, viel-leicht auch nur in kleinmüthiger Niedergeschlagen-heit,