Erstes Capitel.
rZ
men, nichts aus Vornrtheil sagen, nichts, dasnicht ist, nichts, das einen, Beobachter misfallenkönnte, der unbefangen Welt und Menschen studirt.
Von den eitel» Freude» und kindischen Nei-gungen der Welt denke ich eben nicht mit Hoch-achtung. Jenen fetten Menschen, die sich ein-bilden, man genieste das Leben nirgends als beyTafel, mache ich schlechte Complimente. Aberdas alles vergiebt mir dann doch der Jüngling,der zu grossem Beginnen auflodert, wenn er meinzehntes Capitel liest; das entschuldigt auch woldie gute Seele gerne, die in meinem eilften Ca-pitel lesen wird, welche Ruhe, welcher Friedenmit sich selbst, und wie manche unschuldige Freudesie auf Fluren und am Wasser und im Walde er-wartet. Ich weiß zum voraus, wo man meinBuch am meisten nssshündeln wird. Eure Fesselnhabe ich aber auch nie getragen, und eure Geistes-sklaverey mit glücklicher Kühnheit verachtet, wennnur eure Obren sich etwas mehr an Wahrheit ge-wöhne». Alle meine Wünsche sind erreicht, wenn
dann