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1 (1822)
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dar andere 4 Linien lang, ausserdem kommen auch nochhie und da ganz kleine Krystalle von weniger als einerLinie Gr'oße vor. Die Krystallform ist bei allen identisch,und zwar die sechsseitige Säule, an beide» Enden mitsechs Flächen, die auf die Seitenflächen aufgesetzt sind,zugespitzt. Der erwähnte größere Krystall, welcher sichdurch eine» glücklichen Schlag so gelöst hat, daß manihn aus dem Muttergestein herausnehmen kann, wurde mitdem Anlege-Goniometer in seinen Winkeln gemessen, undes fanden sich dieselben vollkommen mit Hauy's pirami-dalisirter Varietät (p^rsrulckäe— vergl. deff.Dralte oderdie Karst en'sche Uebcrsetzungdavon'Ias. XXX. li§. 72.)stimmend.

Der größere Krystall ist äußerlich gelblichweiß insWeingelbe, auf dem Querbruche aber schwach grünlich-grau ; der 4 Linien große Krystall ist äußerlich gräulich-weiß, und die kleineren sind vollkommen weingelb.

Aeufferlich ist dieser Apatit mehr glänzend als starkglänzend, im Querbruche stark glänzend von Fettglanz.

Der Bruch ist unvollkommen blätterig, der Qucrbruchunvollkommen muschelig.

Die größeren Krystalle sind nur durchscheinend, diekleineren aber durchsichtig.

Die Eigenschwere des größeren Krystalls wurde bei

14. oder bei 40° ?. — 3,1038 befunden.

Ob einige violblaue sechsseitige Säulen - Krystalle,welche früher in Gesteinen des Laacher-Sees gefundenworden sind und die man für Cordierit oder Peliom an-gesprvchen hat, vielleicht auch Apatit seyn möchten, wa-gen wir nicht mit Gewißheit zu bestimme» , da unskeine Eremplare davon zur Untersuchung zu Gebote ste-he». Das Ausgezeichneteste dieser Art muß sich in derKönig!. Niederländischen Universitäts-Sammlung zu Gent