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1 (1822)
Entstehung
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Der Holzopal ist hiernach nach seinem Hauptbestand-»heile als Siliziumsäurehydrat anzusehen. Nicht unwahr-scheinlich ist es, daß die Schwefelsäure an Eisenoxyd ge»blinden sey, als überbastsches schwefelsaures Eisenor:d,und dieses in Wasser unlösliche Schwefeleisensalz dasfärbende Prinzip des Holzopals sey. Sehen wir auf diewahrscheinliche Entflammung des Holzopals, so wird dieSchwefelsäure uns hier um so weniger befremdend erschei-ne». Nach dieser Voraussetzung werden die 0,172 Schwe-felsäure 0,843 überbasisches schwefelsaures Eisenoxyd dar-stcllen, welche also 0,671 Eisenoxyd ausgenommen haben.Es bleiben nun noch 2,829 Eisenoxyd übrig.

Dieser Uebe>schliß von 2,829 Eisenoxyd ist aber wohlnicht als solches in unserem Minerale enthalten, sondernwohl eher als Eisenorydul, wofür auch das Verhaltendes Hvlzopals in der Glühhitze zu sprechen scheint, nachderen Einwirkung derselbe eine merklich dunklere Farbe«»nimmt, welches freilich auch wohl von der Entfernungdes Wassers abhängen könnte. Jene Menge Eisenoxydeswürde daher 2,54 Eisenorydul entsprechen. Nach diesenVoraussetzungen können wir den Hvlzvpal in lOOTHei-len zusammengesetzt annehmen aus

Siliziumsäure ....... 86,000

Eisenorydul ........ 2,540

überbaslsches schwefelsaures Eisenoxyd 0,843

Aluminiumoxyd .0,500

Kohlenstoff.0,032

Wasser - . '. 9,968

99,883