s. Holzopal vom Quegstein >'m Siebengebiksge. Eine nähere Karakteristik dieser Abänderung zu ge-ben halten wir für überflüssig, da im Allgemeinen dieKennzeichen desselben vollkommen mit den Angaben vonH offmann (Handb. der Min. II. S- l53f.) überein-stimmen. Es werde daher hier nur bemerkt, daß derQuegsteiner Holzopal vorzüglich nur ln ocker-gelblich-holz - und haarbrauncn Farben mit gestreiften und ge-flammten Zeichnungen borkömmt, daß er nur sparsam imAeussern der Stücke Holzgehall aufzeigt, sondern ge-wöhnlich in großer» oder kleinern irregulären Parthicndem Trappsandsteine eingewachse» erscheint und nachHerrn Brandes Ermittelung eine Eigenschwere von2,091 bei 10' E. hat.
Insbesondere zeigt dieser Holzopal aus dem Sie-benge dir ge die auffallendste Uebereinstimmung mit ei-ner Abänderung von Libethen in Ungarn, welche inden Sammlungen sehr allgemein bekannt ist.
Vor dem Löthrohre für sich behandelt änderte unserHolzopal seine Farbe nur in eine bräunlichrothe um.
Wegen der nähern Angabe seines Fundorts verwei-sen wir der Kürze halber auf S. 132 des gegenwärtigenWerks, und rücksichtlich der Eigenthümlichkeiten des ihnumschließenden Trappsandsteins sind die ausführlichenNachrichten von Rose und von uns zu vergleichen inden Orographischen Briefen über das Sie benge birgeI. S. 97 und 128, in den mineralogischen Studien überdie Gebirge am Niederrhein. Franks. 1808. S-195f. und in von Leonhard's Laschend, f. d. ges. Min.V. S. 38». f.
b. Holzopal aus der Gegend von Ob erlasse! imSiebengebirge. Von dieser merkwürdigen, aber «och