Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
335
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sen, so wurde, um mit mehrerer Gewißheit darüberentscheiden zu können, 1800 Gr. chemisch reiner Salpeterin einem geräumigen Platintiegel zum glühende« Flußgebracht und nach und nach 360 Gran des lävigirtenFossils dazu geschüttet, wobei die Masse jedesmal etwasaufschäumte. Das Ganze wurde so lange geglüht, bisalle Salpetersäure zersetzt worden war und ruhig floß.Nach dem Erkalten hatte die gleichförmig« Masse eineemailleäbnliche weiße, etwas ins Röthlich spielende, Farbe;sie löste sich leicht in Wasser auf und wurde mit prädo-ininirender Salpetersäure übergossen, darauf wieder zurTrockne abgeraucht» in Wasser mit Salpetersäure auf-gelößt, und die dabei sich bildende weiße Helle Flüssig-keit von der Kieselerde befreit» die auf ein Filtrum auf-gefangen, vollständig ausgesüßt, getrocknet und geglüht,röthlichweiß war. Die erhaltene Flüssigkeit bis zur Hälfteabgeraucht, sodann mit kohlensaurer Kaliavflösnng über-goffen, sonderte einen weißen Niederschlag aus, derAlaunerde und Kalkerde war. Die Flüssigkeit wurde nungenau mir Salpetersäure neutralisirt» sodann etwas über-schüssige Salpetersäure zugesetzt und mit derselben folgendereagirende Versuche angestellt:

1) salpetersaure Quecksüberorydulauflösung zu derFlüssigkeit getröpfelt, zeigte durchaus keine Trübung,noch irgend einen Niederschlag, sondern sie blieb voll-ständig klar;

2) salpetersaure Silberauflösung zu der Flüssigkeitgetröpfelt, verhielt sich eben so;

3) salpetersaure Bleiauflbsung desgleichen;

ll) salpetersaure Baryrauflösung gleichfalls,

welche Reagentien iheils rothe theils gelbe Niederschlagehätten liefern müssen, wenn ein Chromgehalt in der