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schieden, um eS für Arten zu halten. Die reichere Gat-tung ist gelb - und grünlichgrau, dicht, eben im Bruche,matt, und ziemlich schwer; die andere stehl braunrotb ans,hat eine» groberdigen Bruch, ist leichter zersprengdar undweniger schwer als vorige, auch ärmer an Enen. Die-ser Eisenstein liegt den Lagen parallel, i» unregelmäßigenScheiben von >/2 bis 2 Fuß Durchmesser und 2 — 4Zoll Dicke.
Bei Kall liegt in dem nämlichen rothen Schiefer-letten und unter gleichem Vorkommen, wie der Eisensteinbei Kupferrakb, verhärtete und zerreiblichc Bleicrdrvon brauurother Farbe. Im Hangende» verändert ersich in wirklichen feinkörnigen bunten Sandstein mir Thon'schichten, und in dieser Gestalt bildet er das rechteUfer des Thales von Kall herab bis bald an Ge-münd, wo der Thonschiefer von dem linken Ufer derUrft vorspringt und den Sandstein in seinem kaufe eineZeit lang stört, bis letzterer in der Niedegger Ge-gend wieder herrschend wird. Mehr östlich von dem Ge-münder Thale verändert der Sandstein manchmal dasihm sonst cigenthümliche Ansehen, er wird oft etwas po-rös und eiiihälr dann zarte gelbe Eisenockcrpunkte. Aberso weit eigene Beobachtungen gehen, sind dies blos zu-fällige oder örtliche Abänderungen, und scheine» auf kei-ne andere Formation, wohl gar auf Uebergangsgestein,zu deuten. Man hält am Vleiberge den braunrvthenfeinkörnigen Sandstein, mit einem Bindemittel von ver-härtetem Thone, auf welchem der Erz- oder Knolten-sandstein unmittelbar ruht und Hasellei genannt wird,für ein zur Grauwacke gehöriges Glied; eher dürfte ermit dem rothen Schieferletten bei Kall verwandt feyn.